Preflight-Check

Immer mehr Daten werden durch Anzeigenkunden, Agenturen oder Partnerverlage digital angeliefert. Oft entsprechen diese Daten nicht dem Anspruch an Qualität, wie sie für den Druckprozess benötigt wird oder können überhaupt nicht weiterverarbeitet wer­den. Durch eine frühzeitige Prüfung können in der Qualität nicht ausreichende Daten rechtzeitig erkannt und etwa eine neue Datenlieferung veranlasst werden.

Dialog bietet dem Verlag mit dem Pre­flight-Check die Möglichkeit, angelieferte Daten schon beim Import zu prüfen und abhängig vom gefundenen Fehler automatisch zu korrigieren. Hierzu müssen keine teuren Fremdwerkzeuge eingesetzt werden.

Die Prüfung erfolgt zentral an einem Dienste-Server oder an einem entsprechenden Arbeitsplatz. Für die einzelnen Importverzeichnisse werden dabei unterschiedliche Prüfungen hinterlegt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, EPS-Dateien im Dateisystem zu prüfen.

Geprüft werden von DIALOG im Preflight-Check alle importierten PDF- und EPS-Dateien auf folgende Eigenschaften:

Allgemeine Prüfung: Postscriptfehler, gerätespezifisches Postscript, maximale Anzahl Dictioniaries, Speichertiefe, Speicherbedarf, maximale Anzahl Pfadpunkte

Schriftprüfung: verwendete Schrift nicht vorhanden, Courierbenutzung, Verwenden einer nicht in DIALOG über die Schriftenverwaltung verwalteten Schrift, unvollständige Schrift

Bildprüfung: minimale und maximale Auflösung von Graustufen- und Farbbildern, Vorkommen von RGB-Bildern, Verwenden von OPI-Kommentaren

Farbprüfung: Verwenden nicht definier­ter Schmuckfarben, andere Farbzusammensetzung als in Dialog  definiert, Zahl der verwendeten Schmuckfarben, maximaler Tonwert

Es ist auch möglich, von angelieferten PDF- und EPS-Dateien eine Vorschau zu generieren und die Fonts einzubetten:

Tiff-Preview erzeugen: Um fehlende oder falsche Vorschaudaten auszuschließen, kann eine neue Vorschau aus den Feindaten des Bildes erzeugt und die Vorschau in das Bild einge­bunden werden.

Font-Inkludierung: Einbetten der Schriften aus einem angegebenen Schriftenordner, damit bei der Belichtung fehlende Schriften nicht durch Ersatzschriften ersetzt werden.

In einstellbaren Prüfprofilen kann für jeden Punkt entschieden werden, ob der Fehler ignoriert wird, eine Warnung ausgegeben oder der Fehler gemeldet und die Bearbeitung abgebrochen wird.