Funkinform beim #MZHACK17 im Mittelbayerischen Medienhaus

Funkinform beim #MZHACK17 im Mittelbayerischen Medienhaus

Erfolgreicher Hackathon MZHack2017 bei der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg.

Die Mittelbayerische Zeitung (MZ), ein erfahrener DIALOG-Anwender, hat ihren zweiten Hackathon #MZHACK17 erfolgreich durchgeführt. Die Entwickler Vanessa Roll und Jörg Steiner von Funkinform waren in Regensburg bei diesem zweitägigen Treffen der kreativen Köpfe aus der Software- und Medienbranche mit dabei. "Es hat sich sehr gelohnt und auch noch viel Spaß gemacht", zieht Vanessa Roll ein positives Fazit. Roll und ihr Funkinform-Kollege Jörg Steiner berichten, dass sie in Regensburg viele interessante Entwickler, Designer und Medien-Leute kennengelernt haben und mit ihnen Erfahrungen austauschen konnten. Die beiden Funkinform-Mitarbeiter bezeichnen den MZHack17 der Mittelbayerischen Zeitung als gelungene Form einer "Ideenschmiede".

Unter dem Motto „Mensch und Maschine“ haben die Teilnehmer mehr als zwei Tage lang an ihren Konzepten gearbeitet. Experten des „next media accelerator“ aus Hamburg, mit dem die MZ den MZHACK17 gemeinsam organisierte, unterstützten die jungen Entwickler-Teams. Neun kreative Prototypen und teilweise sogar fertige Produkte kamen am Ende bei der Veranstaltung heraus. In dreiminütigen Kurzpräsentationen hatten die einzelnen Teams dann Gelegenheit, eine Fachjury von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

Die Fachjury mit tollen Ideen überzeugt

Wie die Mittelbayerische Zeitung berichtet ist das unter anderem den Machern von „Chefbot“ gelungen. Sie entwickelten eine Software, die den Nutzer mit Hilfe einer Sprachsteuerung durch Kochrezepte navigiert. Will der Benutzer beispielsweise Burger zubereiten, hilft das Programm durch gezielte Nachfragen, genau den Burger herauszufinden, den er sich wünscht. Doch „Chefbot“ kann noch mehr: Der Bot erstellt auf Wunsch auch eine Einkaufsliste und ordert die fehlenden Produkte im Internet. Ist der digital affine Koch bereit zum Kochen, unterstützen Videos die Unerfahrenen bei der richtigen Zubereitung. Das überzeugte die Jury: Die drei Entwickler erhielten nicht nur den „Best Overall“-Preis, sondern auch den „Special Award Media Lab“. Zwei Monate lang dürfen sie nun in den Räumen des Startup-Förderers arbeiten und profitieren von dessen Netzwerk.

In der Kategorie „Best Innovation“ gewann „baV/ARia“. Die Entwickler wollen mit ihrem Produkt die Attraktivität von Museen für junge Leute steigern. Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Elemente sollen den Gästen ein neues Besuchserlebnis bereiten. Auch für einzelne Events wollen sie auf Kundenwunsch virtuelle Realitäten erschaffen.

Auch die Macher der „Regiobox“ überzeugten die Jury mit ihrer Präsentation. Sie gewannen die Wertung „Bester Pitch“. Die „Regiobox“ ist eine Geschenkkiste, die gefüllt ist mit regionalen Produkten. Innerhalb der kurzen Zeit schufen die frischen Unternehmer eine vollfunktionale Website und brachten die erste „Regiobox“ bereits an einen Kunden.

Expertenrat vom "next media accelerator"

Der zweite Hackathon des Mittelbayerischen Medienhauses wurde gemeinsam mit dem "next media accelerator" aus Hamburg organisiert. Neben dem Team der Mittelbayerischen Zeitung mit Chefredakteur Manfred Sauerer an der Spitze standen so der CEO des" next media accelerator" Dirk Zeiler, der CMO Meinolf Ellers, die Program Managerin Sabela Garcia Cuesta sowie Josefin Zeiler von Customer Dating den Teams mit Rat und Tat zur Seite.

Der „next media accelerator“ ist 2015 durch eine Initiative der Deutschen Presse-Agentur entstanden. Zwei Mal pro Jahr nimmt der „next media accelerator“ jeweils Startup-Teams unter seine Fittiche. Die Teams erhalten eine Anschubfinanzierung, Räume im Hamburger Betahaus, professionelle Beratung durch Experten und Unternehmer der Medienbranche und Hilfe bei der Organisation der Folgefinanzierung. Zahlreiche deutsche Verlage unterstützen das Engagement, mit dem neue Geschäftsideen für die Medienbranche identifiziert, entwickelt und gefördert werden.


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