Neues System, neues Design, neue Paywall:

Grafschafter Nachrichten stellen auf DIALOG Web-Portal 5.0 um

Grafschafter Nachrichten stellen auf DIALOG Web-Portal 5.0 um

Mit einem komplett runderneuerten Internet-Auftritt haben die „Grafschafter Nachrichten“ einen wichtigen Meilenstein gesetzt. Das DIALOG Web-Portal 5.0 wurde in Betrieb genommen, gleichzeitig das Design von Grund auf überarbeitet und die Paywall vom Metered auf das Freemium Modell umgestellt. Steffen Burkert, stellvertretender Chefredakteur und Leiter Crossmedia, blickt nach der erfolgreichen Web-Umstellung bereits auf den August. Dann soll auch die Version 5.0 des DIALOG Redaktionssystems eingeführt werden.

Die Web-Portal-Umstellung im laufenden Betrieb hat der niedersächsische Zeitungsverlag über Monate hinweg gemeinsam mit Funkinform bestens vorbereitet. „Wir haben in einer Testumgebung parallel das Internet-Portal komplett neu aufgebaut und dann an einem Mittag im laufenden Betrieb umgestellt“, berichtet Steffen Burkert. Es habe nur eine kleine Übergangsphase von zwei, drei Stunden gegeben, ansonsten waren die „Grafschafter Nachrichten“ auch am Umstellungstag im Netz durchgängig erreichbar.

Das Layout haben die Zeitungsmacher in Nordhorn ebenfalls gründlich überarbeitet. Mit responsivem Design, was die Funkinform-Software standardmäßig bereitstellt, passt sich das Portal nun allen Endgeräten optimal an. Die Nutzer haben laut Steffen Burkert den erneuerten Web-Auftritt der „Grafschafter Nachrichten“ gut angenommen. „Denn wir haben die Umstellung mit einer sehr umfangreichen Marketing-Kampagne verbunden und erklärt und erfreulicherweise nur ganz ganz wenige Reaktionen bekommen.“ Steffen Burkert wertet dies als positives Zeichen, weil sich Leser tendenziell eher dann melden, wenn sie sich beschweren wollen. „Die Tatsache, dass wir kaum Reaktionen bekommen haben, werte ich so, dass die Leser mit dem, was wir gemacht haben, sehr zufrieden sind.“

Das war dem Verlag deshalb wichtig, weil im Zuge dieses Relaunchs auch die Paywall verändert worden ist. Die Zeitung hatte schon eine Paywall gehabt, hat bei ihrem Paid-Content-Modell nun jedoch von Metered auf Freemium gewechselt. Die ganz wenigen Nachfragen der Nutzer dazu sind auch deshalb für die Zeitung erfreulich, weil es schließlich darum geht, die Zahlungsbereitschaft bei den Leser zu erhöhen und neue Umsätze zu generieren. „Wir sind ganz zuversichtlich, dass uns das im Zuge des Relaunchs gelingt“, meint Steffen Burkert.

Der Wechsel auf das DIALOG Web-Portal 5.0 hat für die Redakteure zunächst keine sonderlichen Auswirkungen gehabt, da das Team im Moment noch weiter im Redaktionssystem DIALOG 4.10 arbeitet. Man hat in Nordhorn die beiden Umstellungen bewusst getrennt, zuerst das Web-Portal und dann im August auch das Produktionssystem auf die Version 5.0 zu heben. Jetzt hat es erst einmal nur kleinere Änderungen für die Redaktion gegeben. Beispielsweise entscheiden die Redakteure nun aktiv, ob ein Artikel kostenfrei oder kostenpflichtig sein soll. Solche Veränderung haben allerdings mit der neuen Paywall zu tun und nicht mit dem Wechsel auf die DIALOG-Version 5.0, sagt Steffen Burkert. Er spricht daher auch von einem „völlig geräuschlosen Übergang“ in der Redaktion.

Bei der nächsten Stufe der Umstellung auf DIALOG 5.0 wird Mitte August das neue Produktionssystem installiert. Die Vorbereitungen laufen bereits. Alle DIALOG-Extras, die in Nordhorn eingesetzt werden, gehen dann ebenfalls auf die neue Version: Honorarsystem, Sporttabellen, Veranstaltungskalender und Mobile Editorial Client (MEC).

Neu eingeführt wird in diesem Zuge die DIALOG Web-Portalsteuerung. Das Ziel der „Grafschafter Nachrichten“ heißt, künftig auch das Web-Portal zentral vom Newsdesk aus mit Hilfe der DIALOG Web-Portalsteuerung zu planen und zu produzieren. „Wir wollen genau das machen, was die Mittelbayerische Zeitung in Regensburg bereits macht“, beschreibt Steffen Burkert den nächsten Schritt. In Regensburg werden die Web-Beiträge nämlich seit einigen Wochen mit Hilfe der DIALOG Web-Portalsteuerung präzise im Internet-Auftritt platziert. „Am Desk wird entschieden, welcher Artikel wann und wo im Portal veröffentlicht wird.“ Und mit der Portalsteuerung lässt sich das einfach realisieren.

Die Einführung der neuen Version des Web-Portals und des Redaktionssystems voneinander zu trennen beschreibt Steffen Burkert als sehr sinnvolle Maßnahme: „Das ist einfach stressfreier, wenn man das trennen kann.“


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