Pit Gottschalk, Blogger Fever Pit’ch

Im Distributionsweg Newsletter steckt noch sehr viel Potential

Im Distributionsweg Newsletter steckt noch sehr viel Potential

Pit Gottschalk, Blogger Fever Pit’ch, Content-Coach und künftig Chefredakteur des TV-Senders Sport1, sieht im Distributionsweg Newsletter für Verlage noch sehr viel Potential.

In digitalen Angeboten, wie zum Beispiel Newslettern, steckt für Zeitungsverlage noch sehr viel Potential. Pit Gottschalk, der ehemalige Sport- Bild-Chefredakteur und künftige Chefredakteur des TV-Senders Sport1, hat beim Funkinform Branchentreff „Ettlinger DIALOG“ an Beispielen dargestellt, welche überraschende Erfolge auf den neuen Distributionswegen möglich sind. Aber nur mit Qualität und Exklusivität könnten Publikationen welcher Art auch immer wirklich Relevanz gewinnen.

Auf dem Medienmarkt treten durch Internet und Soziale Netze ganz neue Mitspieler auf, die sich bewusst von den bisher etablierten Zeitschriften und Zeitungen unterscheiden und mit ihren digitalen Angeboten überraschende Erfolge erzielen. Pit Gottschalk, ehemals Chefredakteur der Sport-Bild, heute Blogger und Content-Coach und ab Januar Chefredakteur des TV-Senders Sport1, nennt drei auffällige Beispiele für diesen neuen Trend: Da wäre etwa die Französin Funny, die mit ganz persönlich gefärbten Berichten aus Paris hunderttausende Newsletter-Leser gewinnen konnte. Oder der Brite Joe Wicks, der beste Geschäfte mit Lifestyle- und Fitness-Beratung macht. Schließlich das führende Infoportal für Luxusreisen „First Class & More“. Alle diese Anbieter interpretieren ihre publizistische Aufgabe neu, nämlich durch höchst mögliche Nähe zu ihren Lesern und durch Schaffen von Nutzwert für sie.

Vor einem Jahr hat sich Pit Gottschalk entschieden, auch solch neue Wege zu gehen. Er gibt einen morgendlichen, digitalen Newsletter für Fußballbegeisterte heraus. Er beschränkt sein Themenspektrum in seinem Newsletter ganz bewusst und über seine wenigen Themen schreibt er dann allerdings wirklich Klartext und liefert viel Exklusivität. „Ich versuche Orientierung zu geben“, sagt er.

Nach dem ersten Jahr liegt er weit über seinem Plan. 14.000 Abonnenten hat er bereits gewonnen, mit 10.000 hatte er ursprünglich gerechnet. Nun ist sein Produkt in den schwarzen Zahlen und er sieht sich auf dem richtigen Weg. Gottschallk sieht seinen Newsletter als exemplarisch für das große Potential, das seiner Ansicht nach in dem Distributionsweg Newsletter steckt. Gottschalk ermuntert die Verlage deshalb dazu, dieses Potential für sich zu heben. Denn er sieht in den Redaktionen durchaus zahlreiche Experten, die Leser mit speziellen Inhalten überzeugen könnten.

Voraussetzungen für publizistischen Erfolg seien Kompetenz für das jeweilige Thema, die persönliche, direkte Ansprache des Lesers und Mehrwert für den Leser durch Exklusivität. Nicht über alles Mögliche ständig irgendetwas zu publizieren sei gefordert, sondern es gehe darum, Relevanz durch Qualität zu liefern. Journalistische Leistung müsse messbar gemacht werden. Gottschalk fordert ein Umdenken. Der Leser stehe im Mittelpunkt und entscheide selbstbewusst, was für ihn interessant ist. Wenn sich Journalisten vermehrt die Frage stellen würden - was wollen unsere Leser eigentlich -, dann könnten sie auch mit neuer Zahlungsbereitschaft rechnen.


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