Mittelbayerische Zeitung nutzt die Vorteile des "DIALOG Redaktionsmanagement"

Planung und Produktion eng verzahnt

Planung und Produktion eng verzahnt

Chefredakteur Manfred Sauerer (links) und der neue Chef vom Dienst der Mittelbayerischen Zeitung, Maximilian Wachter. Als Coach von mehr als 100 Redakteuren hatte Maximilian Wachter wesentlichen Anteil an der gelungenen Einführung des DIALOG Redaktionsmanagements bei der erfolgreichen Regensburger Regionalzeitung.

Damit eine innovative Redaktionstechnik ihre neuen Möglichkeiten auch voll entfalten kann, ist eine ausführliche Schulung der künftigen Nutzer sehr wichtig. Die Mittelbayerische Zeitung hat genau darauf viel Wert gelegt, als sie das DIALOG Redaktionsmanagement einführte. Maximilian Wachter, seit fast 25 Jahren Redakteur und Reporter, hat in den vergangenen Monaten die wichtige Aufgabe übernommen, mehr als 100 Redaktionsmitglieder einzuweisen. „Jeder Redakteur des Hauses hat eine persönliche Schulung bekommen“, berichtet Wachter. Es habe sich bewährt, wenn Redakteure durch einen Praktiker informiert werden, der entsprechenden Einblick in den Redaktionsalltag hat.

Mit dem DIALOG Redaktionsmanagement hat die Regensburger Zeitung nun die Voraussetzungen geschaffen, um die Planung und die Produktion direkt miteinander verzahnen zu können. Mit dem neuen DIALOG-Programm werde in der gesamten Redaktion ein einheitlicher Planungsstand eingeführt, sagt Wachter. Alles, was blattprägend ist, wird als „Thema“ im System angelegt und kann dann auch mit den nötigen produktiven Dokumenten verknüpft werden. Jeder hat dadurch jederzeit einen Überblick über den Stand der Planung und der Produktion, was dann besonders wichtig wird, wenn mehrere Mitarbeiter ein Thema bearbeiten oder wenn kurzfristig Vertretungen zu organisieren sind.

Ziel sei es gewesen, einen möglichst Ressourcen sparenden Workflow einzuführen. Qualität könne man planen und müsse man daher auch planen, meinen die erfolgreichen Zeitungsmacher in Regensburg. Routine muss mehr und mehr vom System übernommen werden, damit mehr Zeit für attraktive Themen, ausführliche Recherche und guten Journalismus bleibe. Es gelte, sich vom Termindruck frei zu machen und das eigenständige Profil der Zeitung weiter zu schärfen. Die intensiven Schulungen aller Nutzer sieht Wachter als Beitrag, um mehr Nachhaltigkeit zu schaffen.

Die Alltagstauglichkeit der neuen Software sei von entscheidender Bedeutung, erklärt Wachter. „Wie bringe ich das System mit der Lebenswirklichkeit der Redakteure in Verbindung?“ Um auf diese Frage die richtigen Antworten zu geben, sei die regelmäßige Rückkopplung mit den Entwicklern bei Funkinform wichtig. Wachter bringt es auf den knappen Nenner: Software gut, Umstellung anstrengend, weitere Entwicklungen werden folgen. „Wir haben noch einige gute Ideen, die aus der Praxis heraus entstanden sind.“

März 2018


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