Dr. Thomas Baumann, Job-Portal stellenanzeigen.de

Stellenportale können mit Erfolg in Newsportale eingebunden werden

Stellenportale können mit Erfolg in Newsportale eingebunden werden

Dr. Thomas Baumann, Leiter Sales Verlage beim Job- und Karriereportal stellenanzeigen.de, ruft Zeitungsverlage zu strategischen Kooperationen auf.

Das klassische Geschäftsmodell der Verlage im Bereich Stellen funktioniert weiterhin. Dr. Thomas Baumann, Leiter Sales Verlage beim Job- und Karriereportal stellenanzeigen.de, hat beim Funkinform Branchentreff „Ettlinger DIALOG“ deshalb zu strategischen Kooperationen aufgerufen. Zwölf Kunden von Funkinform zählen bereits zum Netzwerk von stellenanzeigen.de, darunter führende Regionalverlage wie die Mittelbayerische Zeitung, die Sächsische Zeitung und die Ruhr Nachrichten.

Als Google vor einigen Monaten seine weltweit bereits ausgerollte Job-Suche auch in Deutschland präsentierte, glaubten viele zu wissen, nun nähere sich der Stellenmarkt der Verlage seinem Ende zu. Solche Befürchtungen haben sich, so inzwischen die Erfahrung, nicht bestätigt. Dr. Thomas Baumann, beim Job- und Karriereportal stellenanzeigen.de in München der Leiter Sales Verlage, hat sich intensiv mit „Google For Jobs“ beschäftigt und kann Stärken und Schwächen des Tools gut einschätzen. Stellenanzeigen.de betreibt eigene Jobportale und 41 Verlagspartner-Portallösungen. Man weiß also, was auf dem Stellenmarkt erforderlich ist.

Für Stellenanzeigen gibt es keine verbindlichen Kriterien, also Regeln, was eine Stellenanzeige beinhalten muss. Google hat zu dieser Frage einen Diskussionsanstoß gegeben und Muss- sowie Kann-Kriterien definiert. Bemerkenswert war dabei, dass auch das Thema „Gehalt“ im Google-Katalog auftauchte. Der deutsche Stellenmarkt ist hier eine Besonderheit, weil man hierzulande bisher nicht öffentlich über das Gehalt spricht. Hier könnte durch Google eine Veränderung bewirkt werden. Ebenso bei der Frage der Bewertung von Arbeitgebern und welche Vorteile Bewerber in einer Firma neben einem interessanten Gehalt erwarten können. Google fällt aber auch durch Schwächen auf. Für Baumann zählt beispielsweise die Übersetzung der Suche und ihrer Ergebnisse zwischen Englisch und Deutsch und wieder zurück dazu. Das Tool ist auch kein echtes Job-Portal und gleicht auch Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht ab.

Erfahrungen aus den USA zeigen zudem, dass Unternehmen dort nur die Job- Suche durch Google „in nächster Umgebung“ für einen echten Vorteil gegenüber anderen Job-Portalen halten. Auch in Deutschland sagen 80% der Top-1000-Unternehmen, dass Google nur einen geringen oder sogar gar keinen Einfluss auf ihr Recruiting hat.

Das klassische Geschäftsmodell der Verlage im Bereich Stellen funktioniert also weiterhin. Die gute Nachricht laut Baumann. Problematisch sieht der Experte allerdings fehlende oder falsche Vertriebsmaßnahmen bei den Verlagen. Dort gibt es Nachholbedarf. Baumann schlägt deshalb vor, Stellenportale in Newsportale einzubinden, die verlagseigenen Produkte und Portallösungen weiter zu entwickeln und strategische Kooperationen einzugehen. Sein mit viel Beifall bedachter Appell: „Lassen Sie uns die nächste Evolutionsstufe gemeinsam entwickeln.“ Zwölf Verlage, die erfolgreiche Funkinform-Kunden und DIALOG-Anwender sind, zählen bereits zum Netzwerk von stellenanzeigen.de: Mittelbayerische Zeitung, Sächsische Zeitung, Ruhr Nachrichten, Hellweger Anzeiger, Recklinghäuser Zeitung, Oberbayerisches Volksblatt, Deister- und Weserzeitung, Bocholter-Borkener Volksblatt, Eßlinger Zeitung, Dorstener Zeitung, Halterner Zeitung und Münsterland Zeitung.


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